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> Apple mal wieder
TJA
Posted: April 20, 2011 07:57 pm
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SPIEGEL ONLINE
20. April 2011, 18:56 Uhr
Datensammler Apple
Your iPhone is watching you

Von Konrad Lischka, Ole Reißmann und Matthias Kremp

Diese Daten haben es in sich: iPhones speichern, wo sich ihre Besitzer aufhalten - unverschl√ľsselt. Einen Freibrief f√ľr diese Praxis stellte sich Apple mithilfe einer Datenschutzrichtlinie selbst aus. Zwei Software-Entwickler zeigten nun, wie leicht Dritte an die Informationen herankommen k√∂nnen.

Bislang war es nur eine vage Formulierung in Apples neuer Datenschutzrichtlinie: Im Juni 2010 ergänzte der Konzern das Dokument um einen interessanten Absatz. Darin lässt es sich das Unternehmen pauschal erlauben, "präzise Standortdaten" zu erheben, zu nutzen und diese weiterzugeben, einschließlich "des geografischen Standorts Ihres Apple-Computers oder Geräts in Echtzeit".

Nun haben zwei Entwickler nachvollzogen, wie umfangreich Apples Datensammlung tats√§chlich ist. Das iPhone zeichnet st√§ndig standardm√§√üig auf, wo sich der Nutzer aufh√§lt - und speichert diese Information in eine Datei auf dem Telefon. Schlie√üt man das iPhone an den Rechner an und startet eine Synchronisierung, wird die Datei auf den Computer √ľberspielt - unverschl√ľsselt. Dort kann sie praktisch von jedem ausgelesen werden, der Zugang zu dem Ger√§t hat.

Diese Darstellung bestätigt eine erste Analyse der iPhone-Daten eines SPIEGEL-ONLINE-Redakteurs. Aus den Backups dieses Geräts geht hervor, dass von Juni 2010 Standortdaten inklusive Uhrzeit bei allen Auslandsaufenthalten, aber auch an vielen Orten in Hamburg und Norddeutschland aufgezeichnet wurden. In welchen Intervallen das iPhone die Daten speichert, konnten wir bei der ersten Analyse nicht nachvollziehen.

Das iPhone hat den Griechenland-Urlaub zwar gespeichert, dabei aber auch zahlreiche Grenz√ľbertritte in der Datenbank verzeichnet. Angeblich haben sich Telefon und Nutzer auch in der T√ľrkei aufgehalten - eine gro√üe Ungenauigkeit. Offenbar speichert Apple die Ortsdaten nicht mittels GPS, was auch mehr Strom ben√∂tigen w√ľrde, sondern anhand der Signallaufzeiten zu den Funkt√ľrmen, √ľber die das iPhone gerade ins Netz eingebucht ist.

iPhone-Nutzer können in den Geräteeinstellungen das Erfassen von Standortdaten abschalten - oder jeder einzelnen App den Zugriff gesondert erlauben oder untersagen. Ob sich diese Einstellung auch auf die Daten bezieht, die ein Gerät bereits gesammelt hat, konnte zunächst nicht geklärt werden.

Eine detaillierte Anleitung zur Auswertung der eigenen iPhone-Standortprotokolle haben die Entwickler Pete Warden und Alasdair Allan auf einer eigens eingerichteten Website ver√∂ffentlicht. Warden war f√ľnf Jahre lang bei Apple besch√§ftigt, vor drei Jahren verlie√ü er die Firma nach eigenen Angaben im Guten. Die beiden haben ihren besorgniserregenden Fund am Mittwoch auf einer Konferenz in San Francisco pr√§sentiert.

Apple speichert die Positionsdatenbank unverschl√ľsselt

Beide betonen, beim Aufsp√ľren des iPhone-Geodatenspeichers habe kein Apple-Mitarbeiter mitgeholfen. Sie schreiben auf ihrer Website: "Wir sind beide gro√üe Fans von Apple-Produkten. Das Aufdecken hat uns keine Freude bereitet." Sie bieten ein Programm zum kostenlosen Download an, das die unbemerkt aufgezeichneten Geodaten auf einer Karte verzeichnet. Alasdair Allan hat als Beispiel die Aufzeichnung seiner Positionsdaten w√§hrend einer Reise von Washington nach New York in einem Video visualisiert.

Die Entwickler mutma√üen, dass die Tracking-Funktion mit dem Update auf iOS 4 eingef√ľhrt worden ist, im Juni 2010. √Ąltere Daten haben sie demnach offenbar nicht gefunden. Ein erster Test von SPIEGEL ONLINE f√ľhrte zum gleichen Resultat. Mit einem Zugang zu Telefon oder Computer k√∂nne praktisch jeder, etwa ein Privatdetektiv oder eifers√ľchtiger Partner, detaillierte Informationen √ľber den Aufenthaltsort abrufen, sagte Warden dem " Guardian". Warden und Allan weisen darauf hin, dass die Datensammlung beim Kauf eines neuen iPhones aus den Backups auf das neue Ger√§t √ľberspielt wird. Die Entwickler interpretieren diesen Vorgang im Gespr√§ch mit dem "Guardian" so: "Das ist ein Beleg daf√ľr, dass die Datensammlung nicht zuf√§llig ist."

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass die Standort-Protokolle an Apple √ľbertragen werden.

Apple hat auf eine Anfrage zu den Entdeckungen bislang nicht geantwortet. Der stellvertretende Leiter des Bayerischen Landesamtes f√ľr Datenschutzaufsicht sagte, man "pr√ľfe den Vorgang".

Apple nutzt iPhone-Besitzer als Umgebungsscanner

Bekannt ist, dass Apple bestimmte Positionsdaten von iPhones abfragt. Im Juli 2010 informierte Apples Justitiar Bruce Sewell zwei Abgeordnete des US-Abgeordnetenhauses in einem 13-seitigen Brief √ľber diese Sammelpraxis. Das brisanteste Eingest√§ndnis in dem Schreiben: Schon seit 2008 sammelt Apple mit Hilfe der Millionen iPhones weltweit Informationen √ľber Mobilfunkmasten und drahtlose Netzwerke, sogenannte W-Lan-Hotspots. Der Konzern hat aus diesen Informationen eine eigene Datenbank aufgebaut. Seit April 2010 nutzt er diese, um eine wichtige Funktion des iPhones zu verbessern - n√§mlich ausgerechnet jene Positionsbestimmung, deren Informationen zugleich ausgebeutet werden.

Es ist unklar, ob f√ľr diese Daten√ľbertragung die nun entdeckten Dateien verwendet werden oder ob Apple daf√ľr eine andere Datenbank nutzt.

URL:

   * http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,758320,00.html

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kistov
Posted: May 01, 2011 02:53 am
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lust das mal selbst aus zu probieren?
http://www.chip.de/downloads/iPhoneTrackerWin_48607289.html
is der client f√ľr windows systeme..
vorraussetzung: .NET frameworks 4.0, flash palyer 10.2.irgendwas und ein windows backup vom gerät, was standardmäßig mit itunes gefahren wird..
das ding liest alle positionsdaten, die mittels der standardm√§√üig eingestellten ortungsdienste, aus.. im klartext: benutzt du eine standortabh√§ngige app (z.b. deutsche bahn) und gibst der app die erlaubnis deinen aktuellen standort zu benutzen (von apple individuell einstellbar), dann wird deine aktuelle GPS position lokal auf dem endger√§t (iphone, ipod, ipad, etc.) in eine datei (consilidated.db) abgespeichert. diese daten lassen sich mit dem oben genannten programm visualisieren (sieht √§hnlich aus wie google earth oder ein anderes navi prog), bzw. es wird grafisch dar gestellt, wo ihr einen dieser dienste beansprucht habt.. dies war von apple urspr√ľglich f√ľr individuelle werbung einzelner benutzer vorgesehen.. soll heissen: bist du oft in hamburg unterwegs, kriegst du spezielle werbung f√ľr lokalit√§ten in hamburg.. bist du oft in berlin unterwegs, kriegst du berliner werbung usw... ob diese daten im endeffekt an apple gesendet und in wie fern sie verwendet werden bleibt unklar..

*EDIT: bei dem prog haben einge leute probleme es zum laufen zu kriegen, ging mir anfangs auch so, habs aber hin gekommen.. wenn jmd das ausprobieren will und hilfe braucht, darf sich gerne hier melden.. ich denke der fred hier is daf√ľr angemessen, oder?

This post has been edited by kistov on May 01, 2011 03:06 am
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iCeOnLy.hk
Posted: May 01, 2011 10:08 am
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Es werden nicht die GPS-Daten, sondern die Positionen der Wi-Fi Hotspots und Funkmasten in der Umgebung gespeichert. Das ist z. T. sehr ungenau. Es soll angeblich nur dabei helfen den Standort des Geräts schneller zu bestimmen.

Personalisierte Werbung kann man damit auch nicht machen, da die Daten nicht Personenbezogen sind, wenn sie an die Appledatenbank gehen.

Wenn man auf oo.apple.com geht, wird die personalisierte Werbung abgeschaltet (auf dem jeweiligen Gerät).

Laut Apple ist es nen Bug (naja glaube ich nicht wirklich), in den kommenden Updates wird weniger gespeichert, was auch immer damit gemint ist. Es wird in Zukunft auch nichts mehr auf dem Rechner gespeichert.

In der Quelle ist auch nen Link zum Apple Q and A.

Quelle: (Guttenberg lässt uns alle etwas sorgfältiger sein biggrin.gif )

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This post has been edited by iCeOnLy.hk on May 01, 2011 10:09 am


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Haette nie gedacht, dass Leute echt 12 Punkte in meiner 10-Punkte Wertung fallen koennen.
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TJA
Posted: May 03, 2011 12:44 am
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Ne, war kein Bug smile.gif
Gehoert zum Plan fuer weitere "Dienste" ...

Wie auch immer ...

Passend dazu ein Bild.

Nur die Hoerner sehen irgendwie so komisch aus - kommen hinter den Ohren vor?!?


Attached Image (Click thumbnail to expand)
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